Die Fertiggarage ist einer der Verkaufsschlager, wenn es um Unterstellplätze für das eigene Auto geht. Dabei erfreuen sie sich einer stetig steigenden Beliebtheit. Gründe dafür sind vor allen Dingen in den Kosten zu sehen, die in den letzten Jahren immer weiter gesunken sind. Mittlerweile sind die Fertiggaragen dadurch sogar schon preiswerter, als eine selbst gemauerte Garage. Dennoch trauen viele Menschen den günstigen Fertiggaragen nur schwerlich über den Weg. Denn viele von ihnen kennen diese Form der Unterstellplätze fürs Auto noch aus längst vergangenen Zeiten, als es sich fast ausschließlich um die bekannten, grauen Betonklötze handelte, die alles andere als ansehnlich waren.
Mittlerweile hat sich das Bild aber deutlich gewandelt, denn die Fertiggarage hat ein neues Gesicht bekommen. Sie ist in Stahlbauweise erhältlich, ebenso kann sie aus Beton gefertigt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Fertiggarage in den verschiedensten Größen zu bestellen. So kann sie Platz für ein Auto, für zwei, drei und mehr Autos bieten. Außerdem werden moderne Fertiggaragen mit Dreh-Kipp-Fenstern ausgestattet. Diese sorgen dafür, dass mehr Licht und Luft in das Innere der Garagen gelangen. Zusätzlich sollte man auf ein gutes Belüftungssystem achten, welches die Feuchtigkeit und damit den Rost vom Auto fernhält. Aber auch dieses ist mittlerweile schon in der Standard-Ausstattung inbegriffen.
Zusätzlich finden sich als Ausstattungsvarianten verschiedene Tore. Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen dem elektrisch betriebenem Garagentor und dem manuell betriebenen Tor. Sollte man sich für die elektrische Variante entscheiden, ist es nicht ratsam, wenn man die Fertiggarage selbst aufbauen will. Denn oftmals passieren bei den Anschlüssen dann Fehler, die einen Verlust der Garantieansprüche bedingen.
Generell sollte man sich gut überlegen, ob man die Fertiggarage selbst aufbauen will. Denn auch ohne elektrisch betriebenes Tor, ist die Arbeit, die in diesem Aufbau steckt, doch noch immens. Gerade Laien werden sehr lange dafür benötigen, zumal sie nicht ein so gut aufeinander eingespieltes Team darstellen, wie es der Montagetrupp der Händler für Fertiggaragen nun einmal ist. Auch gilt es zu beachten, dass einige Hersteller bei einem nicht fachgerechten Aufbau durch den Profi diverse Garantieansprüche verweigern und diese nicht mehr übernehmen. Um dem aus dem Wege zu gehen, sollte man also besser die Hände davon lassen.
Andererseits werden jetzt die begeisterten Hobby-Handwerker sagen, dass es doch auch ein schönes Abenteuer sein kann, die Fertiggarage selbst aufbauen zu können, idealerweise im Bekannten- und Freundeskreis. Das ist sicherlich richtig, doch sollten dabei die Gefahren, durch den unsachgemäßen Aufbau, evtl. nicht fest genug verbundene Teile und vieles mehr bedacht werden. Wer aber sehr begabt ist und noch über Freunde verfügt, die ähnlich begabt sind, der wird mit Sicherheit seinen Spaß dabei haben, wenn er die Fertiggarage selbst aufbauen kann. Etwas Zeit sollte man dafür aber schon einplanen, sofern die genauen Kniffe und Tricks der Profis nicht bekannt sind, ist die Garage meist nicht binnen weniger Stunden aufgebaut, sondern der Aufbau kann sich mitunter über einige Tage erstrecken.
Steht die Garage dann aber erst einmal, wird sie viele Vorteile bieten. Der Vorteil, der noch am ehesten auf der Hand liegt, besteht darin, dass das Auto ab sofort vor Wind und Wetter geschützt ist. Genauso lassen sich aber nun auch kräftige Einsparungen bei der Kfz-Versicherung verwirklichen, die nicht zu unterschätzen sind. Denn nicht nur vor Wind und Wetter, sondern auch vor Dieben und Vandalismus kann die Fertiggarage schützen, was ermäßigte Beiträge bei der Versicherung fürs Auto mit sich bringt.
