Die Tierheime, nicht nur in Deutschland, sind bis zum Bersten gefüllt. Und nicht nur die in Deutschland. In ganz Europa ist die Tierheim Situation sehr angespannt. Vor allem zu Zeiten wie Weihnachten, Ostern und vor den großen Ferien wissen die Betreiber der Heime oft schon gar nicht mehr wohin mit den ganzen Tieren. Natürlich macht sich so ein kleines Hunde- oder Katzenbaby unter dem Weihnachtsbaum hervorragend, wenn allerdings die erste Freude des Nachwuchses, der das Tierbaby geschenkt bekommen hat, erst einmal nachgelassen hat, sind viele Familien überfordert mit der Arbeit, die ein Haustier mit sich bringt.
Nicht nur die Zeit des Fütterns oder Gassi Gehens ist es, die man sich einsparen muss während des Tages. Ein Hund braucht auch Aufmerksamkeit und will gerne mal spielen. Oft ist der einfachste Weg, der ins Tierheim, obwohl dort schon genügend Tiere auf ein neues Zuhause warten. Meist werden die Heime von den örtlichen Tierschutzvereinen gegründet und geleitet, in seltenen Fällen gibt es auch einmal Idealisten, die mit einem privaten Tierheim versuchen, die Not der Tiere ein wenig zu lindern. Aber die Situation in den Tierheimen ist denkbar schlecht. Oft fehlt es an den nötigen Geldmitteln für Futter, Medikamente, Tierarzt Rechnungen und vor allem Hilfskräfte. Natürlich müssen die Tiere im Tierheim nicht fasten, aber oftmals ist es für die Betreiber schon ein Kraftakt, das nötige Kleingeld aufzutreiben.
Ohne Spenden geht es nicht. Nur, wenn beherzte Menschen, die das nötige Kleingeld im Geldbeutel haben, die eine oder andere Spende machen, kann ein Tierheim überleben. Und mit ihm die Tiere, die dort einsitzen. Es müssen ja nicht unbedingt immer Geldspenden sein. Viele Menschen, die selbst Tiere haben, bringen zum Beispiel Decken oder Futternäpfe, die sie für ihr Tier nicht mehr benötigen. In vielen Supermärkten stehen mittlerweile nach der Kasse Behälter, in denen Futtermittel für die Tiere gesammelt werden. Eine Dose Katzenfutter oder ein Sack Trockenfutter kostet nicht viel und tut dem Einzelnen nicht weh. Dem Tierheim ist damit aber schon geholfen.
Wer weder Geld noch nützliche Sachen spenden will oder kann, der kann auch anders helfen. In Tierheimen herrscht immer Personalmangel. Aber auch hier brauchen die Hunde Bewegung und Auslauf und müssen Gassi geführt werden. Wer also gerne helfen möchte, dies aber finanziell nicht kann, der könnte sich im örtlichen Tierheim als Gassigänger melden. Somit nimmt er dem Personal im Heim, das meist sowieso auch ehrenamtlich arbeitet, schon einige Gänge ab und es kann sich in der Zwischenzeit schon wieder um andere wichtige Dinge kümmern.
